Freitag, 15. März 2013

Entscheidungen

Ich bin aktuell nicht wirklich entscheidungsfreudig.
Am Liebsten wäre mir, wenn alles einfach ruhig und unaufgeregt vor sich hin plätschert.

Meine Hebamme war inzwischen das Zweite mal da und ich habe meinen Mutterpass bekommen.
Meine direkte Chefin hat die Bescheinigung über den ungefähren Geburtstermin erhalten.

Die Aufgabe der Woche war also mich so langsam für oder gegen das 1. Screening zu entscheiden.
Ich habe es nun die ganze Zeit vor mir her geschoben.
Eigentlich sagt mein Gefühl: Was soll ich damit? Was bringt es mir?

Meine Hebamme sagt zwar, dass sie es mir frei stellt, ob ich das 1. Screening wahrnehme oder nicht, aber ich habe das Gefühl, dass es ihr damit wohler wäre.
Klar ist es meine Entscheidung und letztendlich hat sie das nicht zu entscheiden.
Aber meine Entscheidung war, dass sie mich begleiten soll und ich finde, dass sie auch verdient hat, das mit einem guten Gefühl zu tun.
Und wenn es für sie hilfreich ist, früh genug zu wissen, ob es wirklich nur ein Kind, dann denke ich, kann ich damit leben.

Also habe ich mich, nach langem Ringen mit mir selbst, dazu entschieden einen Termin für das 1. Schreening auszumachen.
Und das findet dann nun am 04.04. statt. Ich werde also in nicht einmal drei Wochen den ersten Blick auf unser Herbstbaby werfen können. Mein Mann wird mich begleiten, ich glaube er freut sich mehr darauf als ich.
Denn meine Gefühle sind immer noch etwas gemischt.

Aber ich habe noch 3 Wochen Zeit mich mit meiner Entscheidung anzufreunden.

Und nun gehe ich wieder Geburtstag feiern.
Mein Großer ist nämlich heute wieder ein Stückchen größer geworden.

Kommentare:

  1. Screening, meinst du die normale Ultraschalluntersuchungen? Warum wolltest du die denn nicht machen???

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  2. Ja genau, die normale US-Untersuchung.
    Es ist etwas komisch. Bei meinem Sohn war ich so oft es ging beim Ultraschall und fand es immer sehr aufregend ihn zu sehen.

    Diesmal habe ich kein Bedürfnis ein Fenster in meinem Bauch zu haben.
    Es ist so magisch einfach schwanger zu sein, zu fühlen was mit mir passiert und das ganz für mich. Ohne irgendwelche Technik, ohne Arzt und ohne einen Blick auf mein Baby.

    Ein Screening war klar, dass ich haben wollte, einfach, um zu wissen was mich vielleicht erwartet. Da hatte ich mir den zweiten großen Ultraschall entschieden, da man dann die Organe darstellen kann und wichtige Fehlbildungen zu sehen wären, was unsere Entscheidung für den Geburtsort natürlich beeinflussen würde. Außerdem will ich einmal wissen, wo die Plazenta sitzt (Plazenta preavia oder nahe der Narbe).

    Der erste Ultraschall war mir einfach nicht wichtig, weil ich eigentlich keinen zwingenden medizinischen Nutzen darin sehe. Denn wieviele Kinder es sind, kann ich auch beim zweiten Schall sehen.
    Aber ein paar Punkte haben mich eben nun dazu bewegt, ihn doch machen zu lassen.
    Einmal eben, dass ich denke, dass er meiner Hebamme wichtig ist und sie begleitet mich nun mal. Und auch, weil ich dadurch den Arzt bereits kennen lerne und so schon mal die Möglichkeit habe, bei einem kurzen Schall mit ihm zu klären, was wir beim 2. Schall gerne alles wissen wollen.
    Und ich denke auch, dass mein Mann sich freut unser Baby in ein paar Wochen zu sehen.

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