Montag, 16. September 2013

35. Woche

Wie weit bin ich: 34+3
Gewicht: +2kg - ich bleibe also doch nicht verschont
Der beste Moment dieser Woche: Einschulungsfeier meiner kleinen Schwester mit all meinen Geschwistern
Ich vermisse: mein Gleichgewicht - ich bin so unausgeglichen
Heißhunger auf: Wasser und Apfelmus mit Haferflocken
Wehwehchen: Baby drückt auf die Blase
Ich freue mich: darüber, dass der Pool angekommen ist und nun auf den Probelauf wartet

35. Woche.
Rechts steht noch 39 Tage bis Termin.
39 Tage - das ist echt nicht viel.
Ich fühle mich immer noch nicht bereit.
Knappe 3 Wochen bis zur Rufbereitschaft.
Dann dürfte das Baby theoretisch kommen.
Aber nur theoretisch, denn ich finde die Vorstellung, dass es in vielleicht nur noch 3 Wochen schon rum ist, echt schrecklich.
Ich bin doch gerade erst schwanger geworden.
Ich brauch noch Zeit.
Das Baby kann noch gar nicht fertig sein.

Klar die Wohnung ist bereit und es wäre alles da, falls das Baby sich nun dann demnächst zu uns gesellen sollte.
Aber ich nicht.
Und ich hoffe ja, dass sich das Baby noch die knappen 6 Wochen bis zum Termin Zeit lässt.
Mir Zeit lässt.
Denn gerade kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass es schon so bald außerhalb von mir ist.

Beim Sohnemann hat mich am Ende alles genervt und ich habe mir nur noch gewünscht ihn endlich im Arm zu halten.
Aber diesmal.
Ach es ist einfach so schön, zu wissen, dass wir eine Einheit sind.
Dass es ihm einfach perfekt und gut in meinem Bauch geht und es dort so geschützt ist, wie nirgendwo mehr in seinem ganzen, langen Leben.
Sicher bin ich neugierig, wie es aussieht und ob nun ein Junge oder ein Mädchen in mir wächst, wie es sein wird, welchen Charakter es hat.
Aber gerade ist die Erwartung, das Nichtwissen, das einfach nur bedingungslos genießen dieses Kindes über das ich so viel weiß und doch so wenig - das alles ist so heilig gerade.
Das kann es wohl nur sein, wenn man so wenig wirklich weiß.
Ich bin sehr froh diese Schwangerschaft auf die vielen Untersuchungen verzichtet zu haben.
Sonst hätte ich mich vielleicht nicht so sehr auf dieses Kind einlassen können und so intensiv das wahrnehmen können, was ich eben nur spüren und nicht wissen kann.

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